EU-Kommission will Geoblocking erschweren

(05.05.2015/Brüssel / rh) Andrus Ansip setzt sich für einen freien digitalen Binnenmarkt ein. (Foto: Kaupo Kikkas/Riigikantselei)Die EU-Binnenmarktfreiheiten sollen auf die digitale Welt ausgedehnt werden. Das Kollegium der Kommissare hat hierfür die wichtigsten Bereiche abgesteckt. Daten sollen demnach nicht länger an Landesgrenzen Halt machen. Vom Geoblocking sind auch Internetradiohörer betroffen. Zahlreiche Anbieter versuchen ihren Online-Hörerkreis national zu begrenzen und liefern damit keine Daten an ausländische Internetanschlüsse.

Deutschlandradio nutzt Abgang von LoungeFM für mehr Reichweite

(04.05.2015/Bonn/rh) Seit dem 1. Mai 2015 ist das Programm LoungeFM Geschichte. Nach der Insolvenz der deutschen Betreibergesellschaft im Januar 2013, wurde das via Digitalradio bundesweit ausgestrahlte Programm nunmehr eingestellt. Die freiwerdenden Kapazitäten wurden dem Deutschlandradio zugesprochen. Ab morgen senden die Programme Dradio, Dradio Wissen mit stärkerem Fehlerschutz und höherer Bitrate.

Südafrika stellt Weichen für DAB+ und DRM

(27.04.2015/Bonn/rh) In einem großflächigen Testbetrieb von DAB+ werden im Raum Johannesburg und Pretoria derzeit bis zu 40 Programme auf einer Fläche von 21.000 Quadratkilometern ausgesendet. DAB+ gilt als gesetzt bei der Ablösung es UKW-Rundfunks. Die laufenden Versuche mit DRM auf der Mittelwelle wurden bis Juli 2015 verlängert.

Deutschland berät über den UKWexit

(24.09.2015/Bonn/rh) „Der analoge Hörfunk ist ausgereizt“ bilanzierte die Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär (Foto: Tobias Koch) Eine vom Bundesverkehrsministerium veröffentlichte Studie zur Digitalisierung des Hörfunks kommt zu dem Ergebnis, dass Digitalradio DAB+ am ehesten die heutigen und künftigen Anforderungen an den Radioempfang in Deutschland erfüllen kann. Doch die Migration von UKW auf DAB+ wird ohne gesetzgeberische und regulatorische Maßnahmen nicht gelingen.

Norwegen beschließt UKW-Abschaltung in 2017

(22.04.2015/Oslo / rh) Mann med radio2 Oslo600.jpg Als erstes Land der Welt hat Norwegen die Abschaltung von UKW zugunsten von DAB beschlossen. Nur der Lokalfunk kann auf UKW weiter auf Sendung bleiben. Schon heute ist die DAB-Abdeckung in Norwegen besser als die UKW-Versorgung.

USA diskutiert die Zukunft der Mittelwelle

(16.04.2015/Las Vegas / rh) logo-NABShow.jpg Im Rahmen der NAB-Show 2015 in Las Vegas, wurden die Ankündigungen der US-Regulierungsbehörde FCC zur Wiederbelebung des Rundfunks auf Mittelwelle durch die Radiomacher einhellig begrüßt. Auch die Digitalisierung könnte ein Aspekt der Revitalisierungskampagne sein.

SWRinfo: Radio hören ohne starke Lautstärkeschwankungen

(15.04.2015/Baden-Baden / SWR) Starke Schwankungen der Lautstärke gibt es beim Hörfunkprogramm SWRinfo seit gestern nicht mehr. Das digitale Informationsprogramm des SWR sendet als erstes Radioprogramm der ARD nach neuen, weltweit gültigen Lautheitsregeln.

DAB-Test in Österreich wieder ungewiss (Update)

(08.05.2015/Bonn/rh) Dem DAB-Testbetrieb droht ein kapitaler Fehlstart. Kronehit, Österreichs reichweitenstärkster Privatsender, hat gestern bekannt gegeben, sich nicht am DAB-Test zu beteiligen. Der marktbeherrschende ORF hatte wohl schon in der Woche zuvor, seinen Ausstieg geplant und dies heute bestätigt.

So klingt Digitalradio (DAB+) in Deutschland

(23.03.2015/Bonn/RH) Nach den Artikeln über die DAB+-Klanggüte in diversen Tageszeitungen schlugen in Internetforen einmal mehr die Wellen hoch: Wie viel vom Werbeversprechen der CD-nahen Klangqualität kann das Digitalradio tatsächlich einlösen? Unsere Nachforschungen ergeben, dass der bundesweite Multiplex ein eher schlechtes Klangbeispiel abgibt. In den Ländern ist es deutlich besser.

UKW-Abschaltung in 2024?

(20.03.2015/Bern/RH) /Schweizer Flagge Ab 2020 sollen Radio-Programme in der Schweiz nur noch digital verbreitet werden - 70 Programme via DAB+ sind vorgesehen. Und die letzten UKW-Sender sollen im Jahr 2024 vom Netz genommen werden. Vereinbart auf das Vorgehen haben sich die öffentlich-rechtliche SRG zusammen mit den privaten Radioveranstaltern des Verbands Schweizer Privatradios (VSP), der Union Radios Régionales Romandes (RRR) und die Union nicht-kommerzorientierter Lokalradios (UNIKOM).