DAB+

In dieser Rubrik werden DABplus-Radios aller Preisklassen vorgestellt, teilweise auch getestet. Bei einer Anschaffung ergibt sich daher ein idealer Überblick.
Digital Audio Broadcasting plus enthält eine effiziente Audiokomprimierung mittels MPEG-4 HE AAC V2, dem sog. AAC+.

Telestar als Aufsteiger

Die Telestar Dira können auch warnen. Foto: Mario Gongolsky

Bisher ist Telestar mit der Marke Imperial und Telestar eher in tieferen Preissegmenten zu Hause. Doch das ändert sich gerade, wie ein Blick auf die IFA-Neuheiten 2022 zeigt.

Nationaler Warndienst für DAB+

Aus dem Krisenzentrum direkt auf das Radio. Foto: CDC/Unsplash

Der Radiostandard DAB+ bietet mehr als klaren Klang und die Übertragung von Musik und Stimme. DAB+ ist auch in der Lage, Alarm- und Warnmeldungen auszustrahlen. DAB+ könnte damit künftig Leben retten und die Bevölkerung in Krisenfällen schützen.

Stereo-Digitalradio in Bambus-Optik mit großem Farbdisplay

Das neue DR 882 in Bambus-Optik. Foto: Alan Electronics GmbH

DAB+- und UKW-Empfang gehören ebenso zur Serienausstattung des Albrecht DR 882 wie eine Streaming-Funktion, ein Aux-in-, ein USB- und ein SD-Card-Anschluss. Die freie Auswahl an Unterhaltungsmöglichkeiten ist damit garantiert. Das moderne Bambus-Design sorgt für einen flexiblen Einsatz in jedem Wohnraum, gleich ob Küche, Schlaf- oder Arbeitszimmer.

Badezimmer-Akku-Radio

Radio mit Freisprecheinrichtung. Quelle: PEARL.GmbH/www.pearl.de

Das VR-Radio MPS-810.bt sorgt mittels Saugnapf-Befestigung an Fliesen in Küche und Bad für gute Unterhaltung – egal ob mit dem Lieblingssender aus dem Radio, Songs von SD-Karte oder per Bluetooth vom Smartphone. Und wer es braucht: Dank Freisprech-Funktion kann man auch beim Gemüseschnippeln oder Duschen telefonieren.

Das Radio lässt sich per Saugnäpfen leicht an allen glatten Oberflächen wie Badezimmer- oder Küchenfliesen anbringen.

DAB-Kurbelradio mit Solarmodul

Das Albrecht DR 112 für Outdoor. Quelle: Alan Electronics GmbH

Mit dem robusten Outdoor-Kurbelradio DR 112 präsentiert Albrecht Audio ein Multitalent für UKW, DAB+ und Streaming. Zugleich ist das Radio Taschenlampe, Leselicht, Thermometer und PowerBank in einem und das alles ohne externe Stromzufuhr.

DAB+ 2022 in deutschen Bundesländern

In Deutschland wächst die Radiovielfalt auf DAB+. Foto: Jacob Hodgson/Unsplash

Seit 5. Oktober 2020 ist die zweite nationale Programmplattform auf Sendung. Mit einer mehr als 70 Standorte umfassenden, bundesweiten Sender-Infrastruktur erreichen die 16 neuen Privatradioprogramme vor allem in Ballungsräumen rund 63 Mio. Zuhörende. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 83 Prozent. Bekannte Programmmarken wie RTL Radio, Antenne Bayern, die Absolut Gruppe sowie die Special Interest Formate des Anbieters Teutocast werten das bundesweite Angebot auf und machen es für Hörerinnen und Hörer in ganz Deutschland attraktiv.

DAB+ auf Welle.io

Fullscreen von Welle.io. Screenshot: Mario Gongolsky

Ein winziger RTL-SDR-Dongle für den PC und etwas Software reichen aus, um spannende Empfangsversuche mit Digitalradio zu unternehmen. Wir haben uns vor geraumer Zeit die Software Welle.io installiert, um zu sehen, welche Leistungen sich dem kleinen Empfangsdongle damit entlocken lassen.

Wie grün ist Digitalradio wirklich?

Ist Digitalradio ökologisch unbedenklich? Foto: Harry Grout/Unsplash

Eine Studie des Bayerischen Rundfunks (BR) in Zusammenarbeit mit JVC Kenwood und Technisat hat die ökologische Seite des Sende- und Empfangsbetrieb beim terrestrischen Radio im DAB+-Standard untersucht. Mit erwartungsgemäß klimaschonenden Ergebnissen. reinHören hat hier einmal nachgerechnet.

Digitalradio mit Senioren-Modus

DR 86 von Albrecht Audio. Foto: Albrecht Audio

Sehr handlich und leicht zu bedienen soll es sein: Das neue DR 86 von Albrecht Audio und sich damit speziell für Senioren, aber auch für Kinder eignen. Es verfügt über eine 2,4 Zoll-LCD-Anzeige für Radiosender, Liedername, Lautstärke, Signalstärke sowie Batteriestand.

Schweizer UKW-Abschaltung nach ursprünglichem Plan

2024 ist im Gegensatz zu anderen Ländern noch immer schnell. Foto: GPhotography/Pixabay

Die Schweizer Radioveranstalter haben beschlossen, die Abschaltung wie ursprünglich vorgesehen am 31. Dezember 2024 zu vollziehen. Zu diesem Zeitpunkt laufen auch die UKW-Funkkonzessionen aus.

Ab diesem Datum können keine Programme über UKW mehr ausgestrahlt werden. Im Jahr 2014 haben sich die Schweizer Radios darauf verständigt, die UKW-Verbreitung ihrer Programme spätestens 2024 abzuschalten.