DAB+

In dieser Rubrik werden DABplus-Radios aller Preisklassen vorgestellt, teilweise auch getestet. Bei einer Anschaffung ergibt sich daher ein idealer Überblick.
Digital Audio Broadcasting plus enthält eine effiziente Audiokomprimierung mittels MPEG-4 HE AAC V2, dem sog. AAC+.

Micro-Stereoanlage für volle Musikvielfalt

Auvisio IRS-550.cd, Quelle: PEARL.GmbH/www.pearl.de

Auvisio hat eine preiswerte Kompaktanlage unter dem Namen IRS-550.cd auf den Markt gebracht, die den Empfang von DAB+- und UKW-Radio ebenso ermöglicht wie die Wiedergabe von CD oder via USB und das Streamen von Musik. 

Per Internet empfängt man weltweite Webradios. Über DAB+ und UKW hat man außerdem die volle Auswahl aus allen deutschlandweiten sowie lokalen Radiosendern. Da bleibt sicher kein Musikwunsch offen.

Außergewöhnliches Stereo-Kombiradio Bennett & Ross Skanderborg

Bennett & Ross IDA-1 Skanderborg

„Bennett & Ross“ klingt nach einem altehrwürdig eingesessenen Traditionsunternehmen und „Skanderborg“ nach einem dänischen Möbelstück eines schwedischen Möbelhauses. Beides passt eigentlich nicht so recht zusammen und so stammt das Radio auch vom Musikhaus Kirstein aus Schongau, hergestellt in China.

Mobiles Digitalradio mit DAB+ und UKW

VR-Radio DOR-225, Quelle: PEARL.GmbH/www.pearl.de

Immer und überall den Lieblingssender hören. Dank optionalem Batteriebetrieb ist das Radio auch praktisch für unterwegs – egal ob beim Camping oder auf der Berghütte. Das Gerät dient via Bluetooth zudem als Lautsprecher für das Smartphone.

Per DAB+ empfängt man die meisten Radiosender deutschlandweit in bester digitaler Qualität; analoges UKW ist noch zusätzlich verbaut. Insgesamt lassen sich bis zu 30 Sender zum schnellen Abrufen als Favoriten speichern.

DAB-Monitor

Screenshot DABmonitor.com

Das Projekt „DABmonitor.com“ zeigt und veranschaulicht unterschiedliche DAB-Ensembles, hauptsächlich aus Deutschland. David Schwesinger betreibt und finanziert das Projekt privat. Zum weiteren Ausbau ist er allerdings auf der Suche nach alten Empfangsgeräten des Herstellers Terratec.

Sendersuchlauf zum Start der zweiten nationalen Programm-Plattform

Mit dem Sendersuchlauf noch mehr Programme empfangen. Foto: sutulo/Pixabay, CC0

Am 5. Oktober um 10 Uhr startet die zweite nationale DAB+-Plattform den regulären Sendebetrieb. Viele der insgesamt bis zu 16 neuen, rein privaten Hörfunkangebote, darunter bekannte Radiomarken wie RTL, Antenne Bayern und Absolut Radio, werden ab dann bundesweit verbreitet.

Digitalradio-Pflicht noch vor Weihnachten

Analoge Neuwagen in diesem Jahr immer auch mit Digitalradio. Foto: chunchun/Pixabay, CC0

Ab dem 21. Dezember 2020 müssen Radios in Neuwagen den Empfang und die Wiedergabe von digital-terrestrischem Radio, also DAB+, ermöglichen. Auch für stationäre Radiogeräte mit Display gilt künftig eine Digitalradio-Pflicht, wobei neben DAB+ auch die Wiedergabe über das Internet gilt – sofern das Radio den Sendernamen anzeigen kann. Mit der Entscheidung von Bund und Ländern setzt die deutsche Legislative EU-Regelungen zur Interoperabilität beim Radio-Empfang in nationales Recht um.

DAB+-Radios von Kathrein

DAB+ 1 mini. Quelle: Kathrein

Kathrein möchte am wachsenden DAB-Markt teilhaben und startet mit drei unterschiedliche Modelle für den mobilen sowie stationären Einsatz. Der Anbieter will mit seinen Geräten anspruchsvolle Hörer ansprechen.

Radiobranche in der Schweiz plant UKW-Ausstieg für 2022/2023

Die Schweizer bald schon den Digitalradio-Umstieg geschafft. Foto: Claudia Beyli/Pixabay, CC0

Die eidgenössische Bevölkerung empfängt Radioprogramme zu 71 Prozent digital, und nur noch 13 Prozent nutzen ausschließlich das analoge UKW. Gestützt auf diese Entwicklung hat die Radiobranche jetzt ihren Plan für den UKW-Ausstieg präsentiert, der in zwei Schritten zwischen August 2022 für die öffentlich-rechtliche SRG und Januar 2023 für Privatradios erfolgen soll.  

DAB+ in Deutschland 2020

DAB+ kann auch in Deutschland stetige Zuwächse verzeichnen. Foto: Peter Dargatz/Pixabay, CC0

DAB+, der Radiostandard von heute und der digitale Nachfolger von UKW, treibt die Digitalisierung des Hörfunks auch im zweiten Halbjahr 2020 weiter voran. Trotz Krise haben sich die Verkaufszahlen von DAB+-Radios ab Mai erholt.
Regional steigt die Vielfalt der Programme: Über 260 Radioprogramme sind regional unterschiedlich über DAB+ verfügbar. Über 65 davon werden ausschließlich digital ausgestrahlt.

DAB+ in Europa

Fast ganz Europa macht sich weiter auf den Weg zu mehr Digitalradio. Foto: Hans Braxmeier/Pixabay, CC0

Immer mehr Länder in Europa setzen auf DAB+. In 30 europäischen Ländern gibt es bereits entsprechende Hörfunkausstrahlungen. DAB+-Programme werden in so genannten Multiplexen (Mux) zusammengefasst, Programmbouquets, die auf einer Frequenz bis zu 16 Angebote vereinen und damit strom- und ressourcensparend im Vergleich zur UKW-Ausstrahlung sind.