Schluss mit Analog bis 2012

(06.12.2008/rh) Europa-Puzzle /Photo: European Community Die Europäische Kommission hat die Mitgliedstaaten aufgefordert, den Übergang vom analogen zum digitalen Rundfunk dringend zu beschleunigen. Der digitale Rundfunk bietet bessere Bild- und Tonqualität, besseren Empfang mit tragbaren und mobilen Geräten, mehr Fernseh- und Hörfunkprogramme sowie bessere Informationsdienste.

Sangean DDR-203

(30.11.2008/DAB-Gerätetest: Tischradio) Sangean DDR-203 Mit dem Sangean DDR-203 hat Sangean ein vielseitiges Tischradio für DAB und UKW im Programm. Im schwarzen Pianolack wirkt das schnöde brikettförmige Radio reichlich rausgeputzt, aber doch wie ein normales Radio. Das ist schon ein wenig Erholung von den neuzeitlichen Designexperimenten. Das Datenblatt verspricht hingegen modernste Technik. Was steckt drin, im kleinen Schwarzen? 

Programmvielfalt pur

(10.03.2012/rh) /Foto: Finepass Der Finepass FSR-5000 TDR TWIN CI musste sich ein Jahr lang als Ablösung gleich zwei analoger Satellitenreceiver behaupten: ein High-end-Gerät von Nokia sowie ein lieb gewonnener ADR-Receiver von Lemon für das Radiohören. – Er hat es geschafft.

Digital World Traveler

(02.12.2014/rh) /Foto: Coding Technologies Nach dem Mayah DRM 2010 ist der Digital World Traveler der zweite eigens für den Empfang der digitalen Kurz-, Mittel- und Langwelle konzipierte Empfänger. Hersteller ist die Firma Coding Technologies, von der auch wesentliche Teile der DRM-Audiocodierung stammen. Der Empfänger ist für den Betrieb mit einem PC konzipiert und wird mit diesem per USB-Schnittstellenkabel verbunden. Der Empfangsbereich umfasst 150 kHz bis 30 MHz in DRM und AM sowie 87,5 bis 108 MHz FM (UKW).

Nordische Vorreiter

(06.12.2008/rh) Vielfalt /Foto; DR Viele Dänen fanden am 24. Dezember einen DAB-Empfänger unter dem Weihnachtsbaum. Und weil das Weihnachtsgeschäft so gut lief, können die Dänen nunmehr auf rund 40.000 Digital Radios blicken. Zurecht können sie stolz sein, waren es zu Jahresbeginn doch gerade einmal 6.000 Radiogeräte im ganzen Land und damit kaum Teilnehmer, die der neuen Technik hörig waren. Und auch im Hinblick auf Deutschland, wo gegenwärtig eine Zahl von 100.000 verkauften Digital Radios gehandelt wird, ist dies bei etwas mehr als fünf Millionen Dänen eine enorme Leistung.

Berlin Blockade

(06.12.2008/rh) Adlerauge /Foto: Pixelquelle DAB einstellen und zur Funkausstellung 2005 ein neues, digitales Medienprojekt aufsetzen? Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg plant potemkinsche Dörfer und bricht damit eine Diskussion vom Zaun, an deren Ende hoffentlich ein klarer Fahrplan zur Digitalisierung des Hörfunks steht.

Neuer Stern am Radiohimmel

(02.04.2009/DAB-Gerätetest: HiFi) Cambridge Audio Azur 640T (Serie 1) Der Azur-DAB-Tuner von Cambridge Audio soll an den High-end-Modellen der Konkurrenz kratzen. Dazu haben ihn die Briten mit Hightech vollgestopft und die Technik in einem massiven Gehäuse aus Metall verpackt. Kann er das hochgesteckte Ziel erreichen? Der Azur umfasst das volle Frequenzspektrum des Hörfunks und damit sowohl Band III (174 MHz - 240 MHz) und L-Band (1452 MHz - 1491 MHz) als auch weiterhin UKW (87.5 MHz - 108 MHz).

TerraTec Electronic – doch ohne DAB

(06.12.2008/rh) DR-1000 /Foto: Terratec Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 hat sich die Firma TerraTec aus dem beschaulichen Nettetal einen internationalen Namen als Hersteller hochwertiger PC-Soundkarten gemacht. Das Produkt-Portfolio ist seither kontinuierlich erweitert worden und reicht mittlerweile von Profi-Audiosystemen und PC-Soundboards über Video-, Grafik- und TV-Karten sowie WebCams bis hin zu Hifi-/Consumerprodukten u. a. in den Bereichen Home Networking und MP3. Auch in den wachsenden Digital Radio-Markt wollte TerraTec einsteigen, hat jedoch jüngst entschieden, diesen Schritt doch nicht zu wagen.

Große Vielfalt: WiFi-Internet-Radio

(06.12.2008/rh) Prototyp eines Internetradios /Foto: Reciva Das britische Unternehmen Reciva hat den Prototypen eines Internet-Radios vorgestellt, das Tausende von Internet-Radioprogrammen empfängt. Die Besonderheit an dem Gerät ist, dass kein Computer- und Internetanschluss erforderlich ist. Das Gerät benötigt statt eines herkömmlichen Internetzugangs lediglich den Zugang zu einem lokalen Funk-WLAN-Netz, aus dem heraus es die Radioprogramme anbietet. Nach dem Einschalten lädt das Gerät von einem zentralen Server eine Datenbank aller verfügbarer Sender, was ungefähr eine Minute beansprucht.

Himmlische Verbindung - Domradio in NRW

(06.12.2008/rh) Domprobst Feldhoff /Foto: Domradio Wer sich heute einen DAB-Empfänger kauft, möchte Neues hören. Töne, die man dem UKW-Radio nicht entlocken kann. Zum Beispiel von so genannten Spartensendern. Ein typischer Vertreter dieser Gattung ist das Kölner „domradio“. Seit dem 30. Juli 2004 ist das „domradio“ in ganz Nordrhein-Westfalen digital zu empfangen. Es nennt sich „der erste kirchliche Sender“ Deutschlands. „Wir sind aber kein Verkündigungsradio“, grenzt sich Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen gleich gegen andere Angebote wie etwa Radio Horeb in Bayern ab.