Neue Audio-Mediathek beim Bayerischen Rundfunk

Neue Audio-Mediathek beim Bayerischen Rundfunk

Ort/Quelle
Köln/pm

Das Kölner Systemhaus Geißendörfer & Leschinsky hat für den Bayerischen Rundfunk (BR) eine neue Audio-Mediathek entwickelt, die vollautomatisch auf Audio-Inhalte der Sendeanstalt zugreift und sie mit umfangreichen Zusatzinformationen verknüpft und präsentiert.

Dabei nutzt die Audio-Mediathek bereits vorhandenes Material, das bisher an verschiedensten Stellen im Webauftritt des BR verstreut war, bündelt diese Inhalte benutzerfreundlich und präsentiert sie in explorativer Weise an zentraler Stelle.

Der Flashplayer ist seit 12.09.2011 unter http://mediathek-audio.br.de/index.html online. Er bindet alle Quellen des BR synchron ein: die acht Hörfunk-Live-Signale sowie derzeit 166 RSS-Feeds für die On-Demand-Inhalte. Die Live-Signale empfängt die Mediathek mittels Downlink per Satellit, kodiert sie in Streamingformate und fügt passende Metadaten wie Bilder oder Videos hinzu. Parallel bereitet das System die RSS-Feeds mit jeweils maximal 50 Einträgen auf – dadurch waren bereits zum Start fast 7.000 Audio- und Videopodcasts aus dem verweildauerkonformen Bestand von BR-online abrufbar. Sämtliche programmbegleitenden Informationen werden per binärem Metadatenstream als serialisierte AS3-Objekte übertragen. Dadurch ist der Player flexibel und gleichzeitig für hohe Zugriffszahlen geeignet. Er verarbeitet die Flash Live-Streams über RTMP, die Flash On-Demand-Streams über RTMP und HTTP sowie die MP3-Inhalte über HTTP.

Die Nutzer können mit dem Audioplayer nicht nur Live-Streams anhören, sich passendes Zusatzmaterial und Electronic Program Guide (EPG) Informationen anzeigen lassen. Sie können auch direkt auf das Podcast-Archiv oder über den EPG auf Podcast-Episoden zugreifen, Audio- und Video-Podcasts abspielen, herunterladen und in Online-Inhalten des Senders unkompliziert suchen. Sie haben die Möglichkeit, sich Merklisten zum sequentiellen Abhören anzulegen, Audiodateien mit direkten Deeplinks per Mail zu empfehlen und RSS-Feeds für den automatisierten Abruf ihrer Lieblingspodcasts zu abonnieren.